Probleme - color-degus.ch

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Probleme


Streit:



Es gibt’s ab und zu, dass sich bestehende Gruppen streiten. Solange es kleine Streitereien sind, kein Blut fliesst/keine Fetzen fliegen und sie nach kurzer Zeit wieder abgelegt sind besteht nicht weiter Grund zur Sorge. Sind es aber grössere und gröbere Streitereien oder längere Hetzjagden muss gehandelt werden.  Hier hilft es oft, alle aus der Gruppe in eine kleine Box zusammen zu packen und abzuwarten ob es da drin ruhig zugeht oder doch recht Radau gemacht wird. Wenn es ruhig zugeht über mind. eine Stunde dann besteht grosse Hoffnung! Wenn es in der Box schon grossen Streit gibt, muss man sie mind. Vorerst trennen. Nach 1-2 Wochen kann man es dann wieder versuchen. Ist es nach einer Stunde immer noch ruhig in der Box kann man eine langsame Vergrösserung des Territoriums versuchen. Ich empfehle hier nicht gleich wieder zum grossen Käfig umzusiedeln sondern wirklich zuerst vielleicht halbieren. Wichtig ist auch hier, dass der Käfig frisch gereinigt und auch vom Geruch her neutralisiert wird. Wenn es nicht klappt muss man sie wohl auch da mind. Vorerst trennen.  Erneute Versuche sollte man nicht vor einer Woche wieder wagen, wenn es nicht klappte, damit sich die Situation erstmals beruhigen kann. Einfacher ist es meist wenn der "Streithahn" eine Weile ganz alleine war und sich dann auf Gesellschaft freut.



Durchfall:


In einigen Fällen entsteht durch Stress oder auch durch das Fressen von schlechten, falschen, behandelten oder leicht giftigen Pflanzen Durchfall. Beim Frischfutter empfiehlt es sich, die Fütterung von Frischfutter wegzulassen und vorerst trocken zu füttern. Bei eher durch Stress verursachten Durchfall ist möglichst Ruhe zu halten. Oftmals ist dies eigentlich nur beim Umzug in ein neues Zuhause der Fall. Ich persönlich verwende bei Durchfall kolloidales Silberwasser welches natürlich antibiotisch wirkt. Damit habe ich die besten Erfahrungen und kann es nur empfehlen. Gerne helfe ich auch hier weiter, wenn nötig auch gleich mit Silber oder anderen Dingen. Auch EM-Wasser kann gut verwendet werden um den Darm zu unterstützen. Auch hier für genaue Infos bitte kontaktieren.




struppiges Fell/antriebslos/matte Augen/nasse Nase

Struppiges Fell ist ein Zeichen, dass das Tier nicht wirklich gesund ist. Es kann sein, dass Degus auch beim Schlafen ein wenig struppig sind, sind sie jedoch wach und aktiv sollte das Fell glatt und anliegend. Ist ein Tier antriebslos und sitzt vorallem auf einem Ast ist die Gesundheit wohl auch angegriffen. Es kann auf Diabetes, Durchfall, Erkältung etc. hindeuten oder aber auch ganz andere Ursachen haben. Auch auf ältere Tiere treffen genannte Dinge oft zu was der normale Alterungsprozess natürlich auch fördert.
Diabetes sieht man leider erst wirklich, sobald die Tiere erblindet sind. Auch da oft erst sehr spät da die Pupillen klein sind bei Licht und sich erst bei Dunkelheit weiten. In der Dunkelheit kann man hierzu also mit einer Taschenlampe rasch rein zünden um Sicherheit zu haben. Diabetes-Tiere urinieren viel mehr.
Erkältungen kommen leider auch bei Degus vor. Steht der Käfig zu kühl oder es herrscht regelmässig Durchzug kann dies ein Grund sein. Auch sind gewisse Bakterien und Viren vom Mensch auf Tiere übertragbar. Meist sind hier Anzeichen wie Niesen, laufende Nase, matte Augen und struppiges Fell. Die Tiere sind dann auch eher antriebslos und sitzen meist an einer Stelle im Käfig. Auch hier hilft kolloidales Silber. Vitamine sind hier natürlich unumgänglich. Da kann gut ein Vitaminpräparat aus dem Tierfachhandel verwendet werden.




Verletzungen/Wunden

Wenn es oberflächliche Abschürfungen bzw. haarlose Stellen sind, sind oft Parasiten oder Pilze mit dabei. Sieht man etwas krabbeln oder auch sonstige komische Punkte so muss man dies natürlich sofort behandeln. Gut kann man um nachzuschauen unter einem Mikroskop oder mit einer Lupe auch mit einem Klebestreifen auf der betroffenen Stelle etwas Material abziehen und genauer anschauen. Wird die Stelle grösser und keine Parasiten dabei so wird es ein Pilz sein. Auch dieser muss möglichst sofort bekämpft werden. Mittel sind in den meisten Tierfachmärkten erhältlich, ansonsten beim Tierarzt. Es kann aber durchaus auch sein, dass der Degu sich immer an der selben Stelle abschürft da er dort an einem Stein oder so vorbei rennt. Dies ist jedoch eher selten der Fall. Übertriebenes Fellknabbern von Artgenossen kann auch in eher seltenen Fällen vorkommen. Auch hier kann es kahle Stellen geben; meist im Nackenbereich.

Sind es blutende Wunden sollten diese desinfiziert werden. Dazu eignet sich Betadine beispielsweise gut. Die Wunde muss beobachtet werden und im Notfall halt doch auch ein Tierarzt kontaktiert wenn die Wunde nicht heilt oder vielleicht auch eitert. Feine Wunden oder kleine Stellen heilen in der Regel problemlos. Mehr Probleme gibt es hier bei grossen, tiefen, triefenden Wunden. Auch bei abgerissenen Körperteilen muss ein Tierarzt aufgesucht werden. Grundsätzlich handelt man ähnlich wie beim Menschen; nicht übertrieben bei kleinen Schrammen aber doch zum Arzt bei grossen Wunden.




 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü